Derby der Reserven: TuS Schutterwald gegen HGW Hofweier

von befla

Beim TuS Schutterwald ist am Samstagabend in der Mörburghalle die Bar geöffnet. Das ist immer ein Zeichen, dass ein interessantes Spiel ansteht und ein paar Zuschauer mehr als üblich erwartet werden. Tatsächlich stehen sich um 19.30 Uhr die zweiten Mannschaften von Schutterwald (9. Platz/16:16 Punkte) und Hofweier (5./19.13) gegenüber. 

 

Beide Teams weisen zuletzt konträre Formkurven auf. Der TuS hat eine ansteigende Form zu verzeichnen und 7:1 Punkte stehen, der HGW kommt mit 0:6 Punkten in Folge in die Mörburghalle. Noch im Dezember haben beide immerhin zehn Punkte getrennt. „Es ist ein Fifty-Fitfy-Spiel, wobei in einem Derby alles möglich ist“, glaubt TuS-Coach Andreas Huck, dessen Team in der Vorrunde beim HGW ein 28:28 erreichen konnte. Die Erfahrung spricht freilich für die Gäste. „Mit Stefan See, Tim Stocker und Luca Barbon  haben sie einen Rückraum, der schon auf Südbadenliga-Topniveau agiert hat“, gibt Huck zu bedenken und geht davon aus, dass der HGW morgen noch mal personell aufrüsten wird. „Wie man hört, sollen auch Mike Bächle und Marcel Blasius auflaufen.“

Wegner wird operiert

Für Huck steht jedenfalls fest, „dass wir alles raushauen müssen. Wenn es dann nicht reicht, weil der Gegner besser war, dann ist es eben so“, sagt er und ist überzeugt, „dass wir uns auf dieses Spiel freuen können“. Bei Patrick Wegner ist das wahrscheinlich weniger der Fall. Der Torwart muss am Meniskus operiert werden, für ihn rückt A-Jugend-Torwart Tobias Moser in den Kader. Zudem kränkelt Florian Herzog im Moment.

See noch fraglich

Dem Hofweier II ist nach drei Niederlagen in Folge bewusst, dass endlich mal wieder gepunktet werden muss. Das in der Mörburghalle zu realisieren ist sicherlich nicht unmöglich, aber ein überaus ambitioniertes Ziel. „Handballspiele zwischen Schutterwald und Hofweier sind immer etwas Besonderes, ganz egal in welcher Klasse“, weiß auch HGW-Trainer Georg Fischinger, der sein Team zuletzt gegen Ottenheim stark verbessert sah: „Nun sollen auch wieder Punkte dabei rumkommen. Dafür müssen wir speziell im Angriff wieder variabler und effektiver werden.“ Fehlen wird definitiv Sebastian Schulz. Fraglich ist, ob Stefan See auflaufen kann. „Ich hoffe darauf, das mit U21-Spielern aus dem Kader der ersten Mannschaft kompensieren zu können“, so Fischinger. 

 

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