Patricia Andreae

Desinfektion von Flugzeugen: Nicht jede Airline kämpft optimal gegen Corona-Viren

von befla

Saubermänner: Heiner Börger (links) und Jonas Scheld bei der Desinfektion eines Helikopters.
Bild: Börger

Zwei Flug-Enthusiasten aus Frankfurt haben sich eine amerikanische Methode gesichert, um Flugzeuge in kurzer Zeit keimfrei zu machen. Doch nicht jede Fluggesellschaft will so viel Sauberkeit.

Der Auftrag, einen Jet zu warten, der zuvor Passagiere des Kreuzfahrtschiffs „Diamond Princess“ heimgeflogen hatte, gab den Anstoß. Flugingenieur Jonas Scheld stellte sich die Frage, wie eine Maschine nach einem Flug mit Covid-19-Infizierten an Bord nicht nur technisch, sondern auch medizinisch einwandfrei sicher und schnell wieder für den nächsten Start übergeben werden könnte. Wie Schelds Geschäftspartner Heiner Börger berichtet, recherchierte der selbständige Anbieter von Wartungsdiensten intensiv und stieß auf ein Verfahren aus Amerika.

Stera-Mist heißt es und setzt auf eine patentierte Methode, die nach den Anschlägen vom 11. September 2001 entwickelt worden sei, „um sich gegen mikrobiologische Terrorangriffe zu schützen“. Inzwischen werde das Systems von dem Unternehmen Tomi Environmental Systems in Amerika, Kanada und Großbritannien zur Desinfektion in Kliniken vertrieben.

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