Erfolgreicher Geschäftsmann: Vater von Bill Gates gestorben

Erfolgreicher Geschäftsmann: Vater von Bill Gates gestorben

von befla

Der Vater von Microsoft-Gründer Bill Gates ist im Alter von 94 Jahren zuhause gestorben. Die Familie werde William H. Gates senior vermissen, äußerte sein Sohn. „Die Weisheit, die Großzügigkeit, das Mitgefühl und die Demut meines Vaters hatten einen großen Einfluss auf Menschen in der ganzen Welt“, erklärte Gates. „Ich werde ihn jeden Tag vermissen“, schrieb Gates in einer Stellungnahme weiter.

Gates machte keine genauen Angaben zur Todesursache, die Nachrichtenagentur Bloomberg führt Alzheimer an. Er schrieb, der Tod des 94-Jährigen am Montag sei wegen dessen sich verschlechternder gesundheitlicher Verfassung nicht unerwartet gewesen.

Der Jurist Gates senior engagierte sich zwei Jahrzehnte lang im engeren Führungskreis der Stiftung von Bill und Melinda Gates, war allerdings auch selbst mit einer Anwaltskanzlei erfolgreich, aus der mit K&L Gates inzwischen eine der größten Kanzleien Amerikas hervorgegangen ist.

In den achtziger Jahren half er Howard Schultz, dem langjährigen Chef von Starbucks, sich gegen einen Konkurrenten durchzusetzen und die Café-Kette zu übernehmen. Dabei spielte Gates senior, so erzählte es Schultz später, unter anderem seine Größe aus, er maß knapp zwei Meter. Laut der Website der Gates-Stiftung hatte Gates senior im Zweiten Weltkrieg auch drei Jahre lang im Heer des amerikanischen Militärs gedient.

Bill Gates schrieb, er und seine beiden Schwestern Kristi und Libby hätten mit ihren Eltern großes Glück gehabt. „Sie haben uns ständig unterstützt und waren immer geduldig mit uns. Ich wusste, dass ihre Liebe und Unterstützung bedingungslos war – sogar, als wir in meinen Jahren als Teenager aneinander gerieten“, schrieb Gates.

Die große Unterstützung seiner Eltern sei „sicher“ auch einer der Gründe gewesen, wieso er das Risiko eingegangen sei, die Universität hinzuschmeißen, um mit Paul Allen Microsoft zu gründen. „Ich wusste, dass sie zu mir halten würden, selbst falls ich scheitern sollte.“ William Gates senior unterstützte seinen Sohn allerdings auch praktisch: So half er seinem Sohn im Jahr 1980, Steve Ballmer, den späteren Microsoft-Chef, zu verpflichten.

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