Ettenheim: 2000 "Renntiere" gehen ins Wasser

Ettenheim: 2000 „Renntiere“ gehen ins Wasser

von befla

Spitzengruppe kann sich absetzen Nach zwölf Minuten tauchten dann die ersten Entchen an der letzten Kurven-Schikane unter der Stadtmühle auf, beim Finish zum Zieleinlauf in einem Spezialtrichter endend. So konnten die ersten 90 „Rennboliden“ der Reihe nach aus dem Wasser geborgen und auf einem Mauersims aufgereiht werden, um die Preis-Sieger unter vielen aufmerksamen Beobachter-Augen akribisch zu ermitteln. Später verkündete Robert Dees auf einer kleinen Festbühne sämtliche 90 Rennsieger, beginnend mit Trostpreisen und vielen Gutscheinen. Die hatte die Werbegemeinschaft besorgt. Der erste Preis (für Ente Nummer 832) mit Doppeleintritt im Europa-Park samt Hotelübernachtung für vier Personen sowie der dritte, eine Familienjahreskarte für das Ettenheimer Schwimmbad, wurden bei der Preisverleihung aber noch nicht abgeholt. Das ist jedoch kein Problem, denn alle nichtanwesenden Gewinner werden benachrichtigt und können dann ihre Preise im Bürgerbüro im Rathaus abholen. Die kleine Emilia Berblinger indes nahm ihren zweiten Preis – ein hochwertiges Fahrrad – gleich vor Ort in Empfang. Ein gesperrtes Teilstück der Austraße entwickelte sich nach dem Rennen zum Festplatz. Während die Band „El Paso“ für Country-Musik sorgte, wurden nicht nur die Bier- und Weinstände der Tennisclubs Ettenheim und Münchweier sowie des Harmonika-Spielrings belagert. Bei der Münchweierer Tennisclub-Jugend gab’s alkoholfreie Getränke, vor allem aber Gyros, Steaks und Würste zur Stärkung des leiblichen Wohls. Pommes-Fritteusen liefen ebenfalls auf Hochtouren. Angesichts schönsten Sommerwetters wurde auch die benachbarte Eisdiele bis in den Abend hinein regelrecht gestürmt.

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