Ettenheim: Mehr als 40 Teams gehen an den Start

von befla

Mit großem Interesse verfolgten die künftigen Kon­strukteure einen Kurzfilm über die Solar Challenge, den ein ehemaliger Teilnehmer im Jahr 2017 über den gesamten Prozess gedreht hatte: von der Kick-off-Veranstaltung über die Planung in den Teams, den Bau eines Prototyps, den fertigen Solarflitzer, dessen erste Probefahrten bis zum Finaltag auf der Bahn beim Ettenheimer Schwimmbad. Bob Hopman holte die Zuhörer bei ihren Kenntnissen über vorhandene Solarautos ab, erläuterte die Bauteile, die die Konstrukteure vom Veranstalter für ihre Fahrzeuge erhalten – Solarmodule, Motor, Kondensatoren, Umkehrschalter und Rücklaufsperren. Am Renntag selbst müssen sich die Teams dann einer Überprüfung unterziehen, ob sie das Reglement des Veranstalters eingehalten haben, zudem eine Dokumentation über den Entstehungsprozess vorlegen. Claus Fleig, Dozent für Maschinenbau an der Hochschule Offenburg, machte als dritter Referent den angehenden Konstrukteuren die Bedeutung von Motor- und Beschleunigungskraft, von Getriebewahl, Reibung und Luftwiderstand deutlich. Für das Gelingen eines derartigen Gemeinschaftswerks – in den Teams arbeiten zwischen zwei und vier Schüler – sei indes nicht nur die richtige Entscheidung in technischen Dingen maßgebend. Teamarbeit sei gefordert: mit klaren Zuständigkeiten, klaren Absprachen, realistischem Timing, und Teamgeist. Wer meine: „Das wird schon noch reichen“ oder „Lass mal den andern machen“ – dem vermachte Fleig nicht allzu viel Aussichten auf den Gewinn eines der mehreren ausgelobten Preise in Sachen Schnelligkeit, Dokumentation, Design, Innovation oder Schulpreis. Die neunte Solar Challenge findet am 12. Juli statt. Wie in den Jahren zuvor werden die einzelnen Teams jeweils von einem Sponsor gefördert.

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