Ottenheims Trainer Stefan Schlageter baut auf die Zuschauer als »zwölften Mann«.

FC Ottenheim setzt gegen SV Diersburg auf den Heimvorteil

von befla

Vor dem Aufstiegs-Rückspiel im Kampf um einen Platz in der Fußball-Kreisliga A am Samstag (17 Uhr) zwischen den Kreisliga-B-Vizemeistern FC Ottenheim (Staffel IV) und SV Diersburg (Staffel III) ist nach dem knappen 2:1-Heimsieg der Diersburger im Hinspiel noch alles offen. 
 

»Nach einer schwachen ersten Halbzeit haben wir uns die gute Ausgangsposition durch eine Leistungssteigerung nach der Pause verdient. Daran wollen wir im Rückspiel anknüpfen«, hofft Ottenheims Trainer Stefan Schlageter, dass sich seine Mannschaft im Heimspiel auf die eigenen Stärken besinnt: »Wir dürfen uns nicht so sehr auf den Gegner einstellen, sondern müssen unser Ding durchziehen.«

Zuschauer als zwölfter Mann

Mut macht Schlageter zudem der Heimvorteil, zumal sich seine Elf in Diersburg zunächst an den ungewohnt engen Kunst-rasenplatz gewöhnen musste. »Das ganze Dorf freut sich auf dieses Spiel. Die Zuschauer können uns tragen und in engen Situationen zum zwölften Mann werden«, ist der Ottenheimer Coach überzeugt davon, dass ähnlich wie im Hinspiel (650 Zuschauer) mehrere Hundert Fans für eine tolle Atmosphäre sorgen werden. Zwar sei Diersburg leicht im Vorteil, doch Schlageter bleibt zuversichtlich: »Wir sind eine offensivstarke Mannschaft, brauchen aber die nötige Effizienz vor dem gegnerischen Tor.«

50:50-Spiel

Obwohl Andreas Seger mit dem knappen Sieg aus dem Hinspiel nicht ganz glücklich war, geht auch der Trainer des SV Diersburg optimistisch ins Rückspiel: »Wir hätten uns anhand der Torchancen eine bessere Ausgangssituation verschaffen können, trotzdem bin ich guter Dinge. Die Stimmung in der Mannschaft ist positiv, wir haben unter der Woche gut trainiert.« Als großen Vorteil wertet Seger das 2:1 aber nicht: »Das wird ein 50:50-Spiel, schließlich hat Ottenheim auf dem für uns ungewohnten großen Rasenplatz und mit den Fans im Rücken den Heimvorteil. Ich rechne mit einer bis zum Schluss spannenden Partie.«

Letztes Spiel für SVD-Coach Seger

Vor seinem letzten Spiel als Trainer des SV Diersburg glaubt Seger, dass nicht nur die Nervosität, sondern auch das erste Tor eine entscheidende Rolle spielen könnte: »Wir werden jedenfalls nicht darauf aus sein, das Ergebnis aus dem Hinspiel in Ottenheim zu verwalten.«

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