Haslach i. K.: Seilerstraße: Baulücke schließt sich

von befla

David Eisenmann (CDU) sprach sich für das Projekt aus. Nicht nur sei die Nachverdichtung wichtig, es sei außerdem sinnlos, für das letzte Grundstück einen Bebauungsplan aufzustellen. Falls es dazu käme, stünden laut Andreas Fath (Grüne) gleich drei Verlierer da: Bauträger, Stadt und die Nachbarn – letztere, weil offen sei, welche Bestimmungen der Plan für sie bringt. Auch Joachim Prinzbach (FW) sah mit dem gefundenen Kompromiss nicht mehr, dass ein Bebauungsplan kommen müsse.

Deutlich wurde, dass die Stadtverwaltung und der Rat die Nachverdichtung angehen müssen. Laut Bürgermeister Philipp Saar werde sie in der Klausurtagung zum Thema. Er wies allerdings schon darauf hin, dass auch mit einer klaren Linie am Ende immer die Einzelfälle entschieden werden müssten. Hinsichtlich der Beschlussfassung schickte er voraus, dass im Falle einer Entscheidung für einen Bebauungsplan die Arbeit erst richtig losgehe.

Der Haslacher Stadtrat hat dem Bauantrag mit zwölf Ja-Stimmen stattgegeben. Drei der Gremiumsmitglieder stimmten gegen den Antrag, zwei enthielten sich.

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