Hausach: Glasmännlein aus der Dorotheenhütte

Hausach: Glasmännlein aus der Dorotheenhütte

von befla

Auch das Bühnenbild steht zum größten Teil. „Morgen wird daran noch ein bisschen gearbeitet, heute Abend stellt das E-Werk einen Steiger für das Licht auf. Wir müssen noch überprüfen, ob der Meiler nun wirklich dicht ist, der soll ja schön rauchen“, so Clever. Auch an Spezialeffekten soll es nicht mangeln, mehr will Clever aber noch nicht verraten. Der Burgturm, den das Ensemble bei den vorherigen Stücken gerne als vorhandenes Requisit nutzte, wird dieses Mal nur für den Hintergrund genutzt. „Im ›kalten Herz‹ gibt es viele verschiedene Handlungsplätze, in denen Details eine Rolle spielen. Die sollte der Zuschauer natürlich sehen können“, erklärt der Regisseur. Dazu gehören beispielsweise die vielen Nadelbäume, mit denen auf der Bühne der Eindruck entstehen soll. Eine ganz besondere Requisite ist das Glasmännlein, das in einer Szene zerbrechen sollen und das die Dorotheenhütte extra für die Burgfestspiele angefertigt hat. Überhaupt sei die Glasmanufaktur eine große Hilfe gewesen. Als Vorbereitung auf „Das kalte Herz“ habe das gesamte Ensemble eine Führung durch die Glashütte bekommen. Auch Schauartikel für die Glashütte, die Peter später erwirbt, stellt die Dorotheenhütte zur Verfügung. Auch die Trachten- und Volkstanzgruppe Einbach war gerne bereit, die Burgfestspiele zu unterstützen. Sie gaben Blattmann und Waljevic Tanzstunden und werden inklusive Akkordeonspielerin in der Tanzboden-Szene auftreten. Das Catering übernimmt in diesem Jahr das Team der Burgfestspiele selbst. „Es gibt Buwu – unsere besonder Burgwurst – und das Übliche: Getränke, Brezeln…“, zählt Clever auf. Verhungern muss also niemand. „Das kalte Herz“ feiert am Samstag, 13. Juli, Premiere auf der Burg Husen. Spielbeginn ist um 20 Uhr, Einlass ab 19.30 Uhr. Die Spieldauer beträgt etwa 100 Minuten. Für Besucher, die schlecht zu Fuß sind, gibt es einen Shuttleservice zum Spielgelände ab 19.45 Uhr. Karten kosten zwischen sieben und 16 Euro. Weitere Informationen: Weitere Aufführungstermine sind Mittwoch, 17. Juli; Samstag, 20. Juli; Mittwoch, 24. Juli; Freitag, 26. Juli; Sonntag, 28. Juli; Freitag, 2. August und Samstag, 3. August, jeweils ab 20 Uhr. „Das kalte Herz“ von Wilhelm Hauff handelt von einem armen Köhler namens Peter Munk, der in Lisbeth verliebt ist. Diese stammt aus einem wohlhabenden Haus. Um bei Lisbeth eine Chance zu haben, schließt Peter mit dem Holländermichel einen Pakt. Er muss sein Herz gegen ein Stein austauschen, aber bekommt im Gegenzug Anerkennung und Reichtu m. Wegen des Steins, der Petes Herz ersetzt, empfindet er keine Gefühle mehr. Das schreckt Lisbeth ab. Um sie nicht zu verlieren, will Peter sein Herz wieder zurück haben.                                                                                   js

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