Hofstetten: Fünf himmlische Plätze laden ein - Lahrer Zeitung

Hofstetten: Fünf himmlische Plätze laden ein – Lahrer Zeitung

von befla

Als sich dann noch die Möglichkeit zur Förderung durch das “Leader”-Regionalbudget eröffnet habe, sei man an die Entwicklung des Projekts “Himmlische Plätze in Hofstetten” gegangen. “Um die Höhenwege rund um Hofstetten noch attraktiver zu gestalten, haben wir einige markante Aussichtspunkte ausgewählt”, erklärte Arnold Allgaier. In enger Absprache mit den Grundstückseigentümern und mit Unterstützung des Bauhof-Teams seien die Plätze eingeebnet und mit kleinen Fundamenten versehen worden. Dafür gelte den Eigentümern und der Gemeinde ein besonderer Dank. Den Nutzen werden künftig alle Wanderer rund um Hofstetten haben. Anfang Oktober hatten die ersten Arbeiten begonnen, jetzt sind die fünf Rastplätze mit Hohlstämmen, Tischen und teilweiser Überdachung gestaltet und passend zur Umgebung mit Hackschnitzel ausgelegt. Die himmlischen Plätze befinden sich allesamt an vorhandenen Wanderwegen und sind barrierefrei erreichbar, teilweise liegen sie ganz in der Nähe von Wanderparkplätzen. “Die abgeschlossene Tallage von Hofstetten mit einem Höhenprofil von 250 bis 700 Meter ermöglicht es Wanderern von Jung bis Alt, die himmlischen Plätze zu erwandern”, lädt Arnold Allgaier im Namen des Radfahr- und Wandervereins ein. Der erste Standort der “himmlischen Plätze” ist im Mittelweiler, oberhalb des Baptistenhofe, mit Ausblick übers Dorf in den Ullerst. Auf dem himmlischen Platz “Rosers Häldele” hat man einen beeindruckenden Ausblick übers Kinzigtal. Oberhalb des Pflughofs ist der Blick über die obere Breitebene, das Kinzig- und Elztal offen. Am Wanderweg zwischen Breitebene und Biereck reicht der Ausblick am Rastplatz oberhalb des Hasenhofs übers Eltzal bis zum Hörnleberg und oberhalb des Wintererhofes sieht man weit über den Mittelberg und das mittlere Kinzigtal. Unter 23 Bewerbern ist der Hofstetter Radfahr- und Wanderverein mit den himmlischen Plätzen rund um Hofstetten beim “Leader”-Regionalbudget zum Zug gekommen. Im April wurde die Bewerbung eingereicht, nach Eintreffen der Zusage haben in der ersten Oktober-Woche die Arbeiten begonnen. Die Förderhöhe beträgt bis zu 80 Prozent der Kosten, genaue Zahlen liegen derzeit noch nicht vor.

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