Gutach: Technische Fehler müssen abgestellt werden

Hofstetten: Hofstetten sieht sich einer Herkulesaufgabe gegenüber – Lahrer Zeitung

von befla

Auch am Hochbehälter besteht Handlungsbedarf. Das Gutachten prognostiziert, das dessen Volumen nicht ausreichen wird. Die entscheidenden Faktoren: In Hofstetten wird von einem Bevölkerungswachstum ausgegangen und potenziell werden die Außenbereiche an die Wasserversorgung angeschlossen. Anschluss der Außenbereiche kostet mehrere Millionen Euro Letzteres bedeutet einen erheblichen Aufwand – nicht nur baulich, sondern auch finanziell. Das Büro hat verschiedene Möglichkeiten geprüft, die Anwesen im Außenbereich ebenfalls von kommunaler Seite mit Trinkwasser zu versorgen. Die Erkenntnis: Es ist machbar, wird aber mehrere Millionen Euro kosten. Bernhard Kaspar (CDU) fühlte sich an vergangene Zeiten erinnert, befand er eingangs der Aussprache. Er hakte in Sachen Wasserpreis nach, wenn die Gemeinde hohe Beträge investiere. Herbig antwortete, genaue Zahlen könne er nicht nennen. Er gehe jedoch von einer Anpassung im zweistelligen Centbereich aus. Nach diversen Diskussionspunkten schlug Wilhelm Uhl (CDU) vor, im kommenden Jahr eine Sondersitzung zum Thema einzuberufen. Aus seiner Sicht sei es unmöglich, jetzt alle Fragen zu diskutieren. “Über den Außenbereich müssen wir gar nicht sprechen”, meinte er mit Blick auf die Maßnahmen, die allein im Ortskern auf die Gemeinde zukommen: “Dort müssen wir genug Geld reinstecken.”­ Eine Verpflichtung der Gemeinde, die Anwesen im Außenbereich anzuschließen, gebe es seines Wissens nicht, meinte Aßmuth. Aßmuth machte aber auch deutlich: “Nichts zu machen ist keine Option.” Das Gebot der Stunde sei jedoch, dass die Maßnahmen finanzierbar blieben – “vor der Gemeinde liegt eine Herkulesaufgabe.” Zunächst müsse es jetzt darum gehen, einen Überblick über die dringendsten Maßnahmen zu gewinnen. Diese spielen schon im Haushalt der Planjahre 2021 und 2022 eine Rolle. Das Gutachten, dessen Erstellung 25 500 Euro gekostet hat, wurde zu 50 Prozent gefördert. Maßnahmen, die auf Basis der Erkenntnisse daraus vorgenommen werden, können laut Herbig mit 25 bis 80 Prozent gefördert werden.

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