Hornberg: Vereine fordern besseren Austausch

Hornberg: Vereine fordern besseren Austausch

von befla

Uwe Faller, der für die CDU kandidiert, begründete seine Bewerbung unter anderem damit, dass die Hornberger ihre Stadt „populärer“ machen sollten. „Wir stehen nicht nur für das ›Hornberger Schießen‹, sondern auch für Industrie und günstiges Wohnen.“ Rolf Hess (SPD) führte aus, dass er Themen im Gremium kritischer hinterfragen und „nachbohren“ möchte. Im Laufe der Diskussion tauchte schließlich auch die Frage auf, was die Kandidaten tun möchten, um „Hornberg das Image zu verpassen, das es verdient“, formulierte es Carlos Rico. Allgemein war der Tenor, dass die Stadt lebenswert sei und dass die Hornberger dies auch Auswärtigen verdeutlichen sollten – vor allem der jüngeren Generation Rolf Hartmann, der für die Freien Wähler kandidiert, sieht zum Beispiel den Ausbau einer Mountainbike-Strecke als Möglichkeit. Diese könnte auch mehr Touristen anziehen. „Wir müssen den Menschen einfach mal zeigen, wie schön Hornberg ist. Viele wissen das gar nicht“, sagte Katharina Kaspar, CDU-Kandidatin. Sie befand auch, dass Gemeinde- oder Ortschaftsräte die Anliegen der Vereine besser verstehen würden, wenn sie diese auch besuchen und sich mit ihnen treffen würden. Wichtig sei, dass die Gremien den Dialog mit den Vereinen suchen. Heike Harter, SPD-Kandidatin, die vor vier Jahren nach Hornberg zog, sagte, dass ihrer Meinung nach die Außenwirkung der Stadt von Männern dominiert werde. Das könne auf Frauen abschreckend wirken. Dabei biete die Stadt einiges, um sich dort niederzulassen. „Wenn wir die Frauen hierherlocken, dann kommen die Männer von alleine mit“, sagte sie. Bei der Veranstaltung „Politik trifft Live-Musik“ am kommenden Samstag, 18. Mai, stellen sich SPD, Freie Wähler und CDU zwischen 12 und 18 Uhr vor der Sporthalle den Fragen der Bürger. Für Musik und Verpflegung ist gesorgt.

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