Kappel-Grafenhausen: Musterhaussiedlung wird deutlich kleiner – Lahrer Zeitung

von befla

Ansonsten bleiben für die Erweiterung des bisherigen Gewerbegebiets rund zehn Hektar Gesamtfläche. Vorgesehen sind variable Grundstücksgrößen und freie Bebaubarkeit samt ökologischer Optimierung. Vergnügungsstätten, Beherbergung und Wohnen sind explizit ausgeschlossen, ebenso Tankstellen. Daniel Walter vom Planungsbüro Bresch-Henne-Mühlinghausen aus Bruchsal erläuterte den Gemeinderäten weitere Details. Demnach wurde ebenfalls ausgeschlossen, dass im „Kleinoberfeld III“ Anlagen für kirchliche, kulturelle, soziale und gesundheitliche Zwecke entstehen. Auch Einzelhandelsnutzungen sind grundsätzlich nicht zulässig. Je nach Grundstücksgrößen sind Bäume- und Strauchpflanzungen vorgeschrieben. Der südliche Geltungsbereich wird eingegrünt, entlang der künftigen Verkehrsflächen werden Pflanzstreifen samt Bäumen angelegt. Für Mauereidechsen soll eine sogenannte Steinschüttung am Gebietsrand neue Heimat bieten, Ausgleichsmaßnahmen für Fledermäuse und Bluthänflinge sind an anderer Stelle vorgesehen oder werden per Öko-Punkten ausgeglichen. Bagger könnten noch dieses Jahr rollen

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