Lahr: Kampfpraxis im Vordergrund - Lahrer Zeitung

Lahr: Kampfpraxis im Vordergrund – Lahrer Zeitung

von befla

RG Lahr will teilnehmen

Bei der RG Lahr sieht es jedoch derzeit danach aus, als würde man auch an den Freundschaftskämpfen teilnehmen. „Wir sind der Meinung, dass wir gerne eine Runde machen würden“, sagte der Vorsitzende Ferrit Kellouche am Montagmittag auf Nachfrage. „Uns geht es um die Ringer, damit sie auf die Matte dürfen“, so Kellouche. Zwar sei es schade, dass die Saison nicht gewertet werde, aber „wir nehmen es, wie es kommt“. Man werde dann eben im Jahr 2021 die Tabellenspitze der Verbandsliga angreifen, so Kellouche. Wichtiger sei die Wettkampfpraxis der Sportler, die ab Mittwoch auch wieder in der Halle trainieren dürfen. „Unsere Ringer sind froh, wenn sie wieder auf die Matte dürfen“, sagt Kellouche.

RSV entscheidet sich bald

Beim Oberligisten RSV Schuttertal ist die Entscheidung dagegen noch nicht gefallen, man werde das in dieser Woche besprechen, sagt der RSV-Pressewart Franz Oehler. Er persönlich glaube, dass Wettkämpfe schwer umsetzbar seien, wenn für das Publikum Abstandsregeln gelten. In den kleinen Hallen werde es dann sehr schwer, so Oehler, am Ende müsse ja dann auch die Gemeinde zustimmen.

Regionalliga ist abgesagt

Entschieden ist beim RSV jedoch noch nichts, schließlich weiß man auch um die Vorteile einer „Freundschaftsrunde“. „Es würde helfen, dass das Ringen in der Öffentlichkeit nicht vergessen wird“, sagt Oehler. Sollten sich die Schuttertäler zum Start entscheiden, sind auch Duelle gegen Teams aus einer höheren Klasse möglich. Denn da die Regionalliga komplett abgesagt wurde, sei es unter Umständen möglich, dass Regionalligisten in der Oberliga mitkämpfen, so Oehler. Die Voraussetzung: Im Herbst kann gerungen werden.

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