Lahr: Lahr will Radschnellwege – Lahrer Zeitung

von befla

Der Regionalverband kann bei den weiteren Schritten auf die Unterstützung der Stadt Lahr zählen. „Wir freuen uns, dass nun auch eine Machbarkeitsstudie für eine Radschnellverbindung zwischen Lahr und Emmendingen erstellt werden soll“, sagt Bürgermeister Tilman Petters. Da sich alle Kommunen in den nächsten Jahren verstärkt mit einer klimafreundlicheren Organisation der Pendlerverkehre auseinandersetzen müssen, „begrüßen und unterstützen wir die Initiative des Regionalverbands, denn Radschnellverbindungen können einen großen Beitrag hierzu leisten“.

Auch im Mobilitätsnetzwerk Ortenau befasse sich die Stadt Lahr mit der interkommunalen Verkehrs- und Mobilitätsplanung. Dabei gehe es unter anderem um die Sicherung und den Ausbau gemeindeübergreifender Radwege, die insbesondere von Berufspendlern aus den zehn Mitgliedskommunen genutzt werden. Dieser Themenschwerpunkt stehe auch im Fokus des nächsten Netzwerktreffens, das am 25. Juni in Lahr stattfindet.

Ein Radschnellweg ist etwa vier Meter breit, hat einen leichtläufigen Belag sowie einen größtenteils geraden und kreuzungsfreien Verlauf, damit ein zügiges Radfahren gewährleistet werden kann. Im normalen Straßenverkehr werden bisher Autofahrer bevorzugt, zum Beispiel sind grüne Wellen immer auf das Pkw-Tempo abgestimmt. Die Idee ist, dass ein Radfahrer beispielsweise mit 20, aber auch mit 30 Stundenkilometern fahren kann, ohne ständig anzuhalten. Auch bremsen sich Radfahrer auf einem Radschnellweg nicht gegenseitig aus, denn die Breite ermöglicht auch das einfache Überholen, selbst wenn bereits zwei Radler nebeneinander herfahren. Ein Radschnellweg soll über hochwertige Beleuchtung verfügen und im Winter geräumt werden.

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