Luxusaktien brechen alle Rekorde: LVMH ist mehr als 200 Milliarden Euro wert

von befla

Dominierende Luxusmarken wie Louis Vuitton profitieren vom Wachstumstreiber China, wo die sich vergrößernde Mittelschicht nach edlen Waren strebt. Bild: EPA

LVMH ist mehr als 200 Milliarden Euro wert: Damit löst der französische Luxuskonzern den Schweizer Pharmakonzern Novartis als viertgrößter Konzern Europas ab – trotzdem hat er Schattenseiten.

Der französische Luxuskonzern LVMH hat am Dienstagmorgen den höchsten Kurswert in seiner Geschichte erzielt. Bei 399 Euro je Aktie ist er erstmals mehr als 200 Milliarden Euro wert. LVMH ist damit nicht nur das am höchsten bewertete Unternehmen Frankreichs, sondern auch des Euroraumes. Der Hersteller mit mehr als 70 Luxusmarken im Angebot symbolisiert den Aufstieg der Branche zu einem der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren. Die rund 80 Werte im Luxusaktien-Index S&P Global Luxury haben sich in den vergangenen zehn Jahren im Wert etwa vervierfacht. Zum Vergleich kletterte der Dax-30 in diesem Zeitraum nur etwa um den Faktor 2,3.

Christian Schubert

Der französische Hersteller LVMH ist der führende Vertreter seiner Branche, weil kein anderer Anbieter die gleiche Bandbreite in den Marken, die gleiche Einkaufsmacht und die gleiche Durchsetzungskraft im Einzelhandel besitzt. „Die makroökonomischen Indikatoren verlieren an Wirkung, wir bevorzugen jetzt die Mega-Marken, die Marktanteile gewinnen und durch Investitionen ihre Kundenbasis nicht nur halten, sondern auch ausbauen“, schrieb kürzlich Louise Singlehurst, Luxus-Analystin bei Goldman Sachs in London.

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