Malu Dreyer: „Ich regiere sehr gerne“

von befla

Malu Dreyer am Freitag in Berlin Bild: Jens Gyarmaty

Malu Dreyer, die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, weigert sich im Interview mit der F.A.S. eine Empfehlung für die SPD-Spitze abzugeben. In der Frage der Grundrente sieht sie jedoch einen Kompromiss mit der Union in Reichweite.

Frau Ministerpräsidentin, Sie haben sich bisher beharrlich geweigert, zu sagen, für wen sie bei der Urwahl der SPD-Vorsitzenden stimmen werden.

Konrad Schuller

Konrad Schuller

Politischer Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

Das stimmt.

Warum?

Weil wir uns am Anfang, als wir noch drei Kommissarische Parteivorsitzende waren, verpflichtet haben, dass wir die Moderatoren des Prozesses sind und keinen Einfluss nehmen. Das galt für Manuela Schwesig, Thorsten Schäfer-Gümbel und mich. Wir haben uns die ganze Zeit strikt daran gehalten, und das werde ich auch bis zum Ende so machen. Das ist der Grund. Wir haben uns erinnert, wie es bei der Abstimmung zur großen Koalition im Jahr 2018 war. Da wurde diskutiert, ob das Willy-Brandt-Haus das alles auch objektiv macht. Das war nicht gerechtfertigt, aber es war im Raum. Ich garantiere jetzt dafür, dass das Verfahren objektiv läuft, und deshalb möchte ich mich nicht äußern, wenngleich ich natürlich weiß, wen ich wähle.

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