Christian Siedenbiedel

Mehrwertsteuersenkung: So kann man jetzt Stromkosten sparen

von befla

Die Mehrwertsteuersenkung zum 1. Juli ist bei vielen Stromkunden nicht angekommen, berichtet das Internet-Vergleichsportal Verivox. Und zwar vor allem deshalb, weil viele Stromanbieter in der ersten Jahreshälfte den Strompreis stärker angehoben hätten, als er sich durch die Mehrwertsteuersenkung verbillige. Konkret seien die durchschnittlichen Stromkosten in der sogenannten Grundversorgung – das ist meistens der ursprüngliche Tarif bei den örtlichen Versorgern oder Stadtwerken – zwischen Januar und Juni von 32,51 auf 33,66 Cent je Kilowattstunde gestiegen. Das war ein Anstieg um 3,5 Prozent.

Durch die reduzierte Mehrwertsteuer sank der Strompreis im Juli zwar auf 32,81 Cent je Kilowattstunde. Damit liegt er gleichwohl noch knapp ein Prozent höher als zum Jahresbeginn. „Trotz überdurchschnittlich hoher Strompreise in der Grundversorgung in Deutschland haben die Versorger im Jahresverlauf weiter kräftig an der Preisschraube gedreht“, sagt Thorsten Storck, Energiefachmann von Verivox. Schon seit längerem konkurriert Deutschland nur noch mit Dänemark darum, wer die höchsten Strompreise in Europa hat. Allerdings zeigen einige Stromanbieter, dass diese hohen Preise auch hierzulande keine Zwangsläufigkeit sind; nur wenn die Verbraucher nicht wechseln, können sie davon nicht profitieren.

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