Meißenheim: Meißenheimer Überraschung bleibt aus

von befla

„Das war ein anständiges Auftreten, die Mannschaft hat keinen Zweifel aufkommen lassen, wer das Spiel gewinnen würde. Wir nähern uns weiter einer guten Form an, laufen aber nach wie vor den verlorenen Punkten aus den ersten Saisonwochen hinterher“, ordnete Michael Schilling die bis zum aktuellen Zeitpunkt gezeigte Leistung im Rundenverlauf ein. In Oberhausen zeigte sich jene Dominanz, für die die Mannschaft, in die nach und nach perspektivisch verletzte Akteure zurückkehren, für die der Riedverein stehen will. Oberhausen: Morga, Hörsch- Maurer 4, Köbele 3, Stern, Martinez 1, Metzger, Zamolo 5, Freppel 6, Heß, Moser, Kölblin 3, Bauer 3. Altenheim: Zölle, Grangé – Sutter 8, Pfliehinger 3, Fels, Meinlschmidt 9, Farrenkopf 2, Rudolf 1, Höfer 1, Glunk, Kugler 4/1, Biegert 7. (tom). TuS Steißlingen – HTV Meißenheim 27:20 (15:8). Mit der nicht überraschenden Niederlage im Gepäck musste sich Aufsteiger Meißenheim am Freitagabend wieder auf die Heimreise begeben. Die erste Viertelstunde über gelang es den Gästen, bis zum 4:4 (12.) das Geschehen offen zu halten. Dank einer Serie zum 9:4 (19.) setzte der Tabellenzweite dann aber erste klare Akzente, von diesem Vorsprung profitierten die Hegauer fortan. Zur Pause lag der klare Favorit bereits mit sieben Treffern vorne, wobei der HTV immerhin nicht aufgab und weiter um seine Phasen im Spiel kämpfte. Die zweite Spielhälfte wies große Parallelen zum zweiten Abschnitt auf. Steißlingen gönnte sich zwischendurch die eine oder andere Minute, um dem hohen Tempo der Anfangsphase etwas Tribut zollen zu können. Meißenheim konnte auf diese Weise den Abstand zwischendurch etwas verkürzen, kam von 19:11 (39.) auf 19:15 (43.) heran. Wenn Steißlingen Gas gibt, kann Meißenheim nicht mehr folgen Mit einer Trendwende hatte das aber nichts zu tun, denn sobald die Herren des Mindlestals wieder etwas verstärkter bei der Sache waren, vergrößerte sich der Abstand entsprechend wieder. Unter dem Strich blieb der Unterschied klar, aus Meißenheimer Sicht endete eine Begegnung, die nicht großartig anders eingeplant war. Meißenheim: Wilhelm, Velz – Haag 1, Engel 4/3, Dennis Ammel 1, Funke, Fortin 2, Schröder 2, Gambert 2, Hasemann 1, Fleig 2, Jochheim 2, Hügli 3. (ps). SG Muggensturm/Kuppenheim – HGW Hofweier 18:22 (10:11). Nicht wieder zu erkennen war die Defensivarbeit des Spitzenreiters gegenüber dem letztem Wochenende. Das gefürchtete Spiel von Benjamin Hofmann zu Kreisläufer Mathias Herbst wurde nahezu komplett unterbunden, mehrere Würfe von Rückraumass Marvin Charles geblockt. Den Rest übernahm Keeper Nebosja Nikolic. Es hat gepasst beim HGW in der Sporthalle Kuppenheim. Dabei gab es am Donnerstag zum Abschlusstraining noch zwei Hiobsbotschaften zu verkraften. Bei Adrian Volk hatten sich Schmerzen als Rippenfraktur herausgestellt und Mike Bächle musste wegen einer Infektion sogar ins Krankenhaus. Unter diesen Gesichtspunkten hielt sich der Optimismus bei Michael Bohn schon in Grenzen. Erst spät entscheidet der HGW Hofweier das Topspiel für sich Beim 3:2 (4. Minute) sahen die Besucher die Gastgeber letztmals in Front, danach konnte die SG beim 7:7 (18.) und 14:14 (46.) nur noch zweimal ausgleichen, musste ansonsten aber der Führung des HGW nachlaufen. Die Entscheidung zugunsten des Tabellenführers fiel aber erst zwischen der 51. und 57. Minute, als man sich von 14:17 auf 15:21 absetzen konnte. “ Das war ein verdienter Sieg meiner Mannschaft. Die Abwehr im Verbund mit Nebosja Nikolic war der Schlüssel zum Sieg“, bilanzierte HGW-Trainer Michael Bohn. HGW: Neff, Wildt, Nikolic 1, Blasius, Schade 2, Herbert, Vucetic 7/2, Kunde, Schlampp 2, Knezovic 2, Dittrich 8, Jankowski.

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