Niedrigzinsen: Private Equity als Muss-Investment

von befla

Auch für Axel Springer gilt: Mit Private Equity ist ein Umbau leichter denn als börsennotiertes Unternehmen. Bild: dpa

Die Niedrigzinsen zwingen institutionelle Investoren, sich mit alternativen Investments zu beschäftigen. Nicht alle tun es gern. Private-Equity-Spezialisten profitieren davon.

Institutionelle Investoren sind stets bemüht, durch alternative Anlageformen ihre Abhängigkeit von den Wertpapiermärkten zu verringern. 65 Prozent setzen nach Umfragen des Branchendienstes Preqin dabei auf Private Equity. Damit ist dies die am häufigsten gewählte Form, noch knapp vor Immobilien und deutlich vor Hedgefonds. Hauptmotive sind neben der Diversifikation die hohen Erträge, die diese Anlageklasse verspricht.

Martin Hock

Diese wiederum resultieren im Wesentlichen daraus, dass Private-Equity-Fonds im Unterschied zu Aktienfonds große Beteiligungen an Unternehmen erwerben, um die Kontrolle und unternehmerische Verantwortung zu übernehmen. Denn schließlich will man einiges am Unternehmen verändern, um die Beteiligung später gewinnbringend veräußern zu können. „Das geht abseits von der Pflicht, Quartalsergebnisse vorlegen zu müssen, deutlich einfacher. Für manches Unternehmen ist das ein Argument, Private-Equity-Investoren als strategische Partner mit an Bord zu nehmen“, sagt Andreas Hegedüsch, Private-Equity-Direktor der Bethmann Bank. Eine Börsennotierung ist für Private-Equity-Fonds daher eher von Nachteil.

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