Eckart Lohse

Norbert Röttgen im Interview: Auch CSU-Kanzler wäre „eine Riesenleistung“

von befla

„Wenn ein CSU-Kandidat gewinnen würde, dann hätten wir es geschafft, nach 16 Jahren CDU-Kanzlerschaft gleich wieder einen Unionspolitiker ins Kanzleramt zu bringen“: Norbert Röttgen, Bewerber um den CDU-Vorsitz
Bild: Jens Gyarmaty

Friedrich Merz und Armin Laschet beanspruchen beide für sich, als CDU-Vorsitzende auch Kanzlerkandidat zu werden. Norbert Röttgen zeigt sich für andere Konstellationen offen – auch mit Markus Söder.

Die Grünen fordern in ihrem Programmentwurf, aus Europa eine „Föderale Republik“ zu machen, also einen Bundesstaat. Finden Sie das gut, Herr Röttgen?

Die Europäische Union zu einem Staat machen zu wollen wäre ein schwerwiegender Fehler. Es würde zu einer Entfremdung zwischen den Bürgern und der EU führen. Ich war daher überrascht vom Vorschlag der Grünen, der wohl vor allem als gutgemeinter europäischer Übereifer zu verstehen ist. Ansonsten sind die Grünen europapolitisch eine seriöse, kompetente Partei.

Als Sie Mitte der neunziger Jahre des vorigen Jahrhunderts in den Bundestag kamen, erlebte die Europäische Union große Integrationsschritte, vor allem die Einführung einer gemeinsamen Währung. War das der letzte Höhepunkt der europäischen Integration?

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