Oberwolfach beendet abgebrochene Saison auf Platz drei

von befla

Es bleibt dabei: der 2:1-Erfolg gegen den FV Germania Würmersheim am 7. März war der 18. und gleichzeitig letzte Auftritt des SV Oberwolfach in seiner Landesliga-Debutsaison. Der Verbandstag entschied kürzlich, dass die Saison 2019/20 aufgrund der ungewissen Corona-Situation abgebrochen wird. Der SVO beendet die Spielzeit somit auf einem tollen dritten Tabellenplatz, punktgleich mit dem Zweiten – als Aufsteiger wohlgemerkt.

„Diese klare Entscheidung tragen wir als Verein natürlich mit. Somit ist das Thema erledigt und wir können nach vorne blicken“, sagt Oberwolfachs Trainer Jogi Kehl. Durch den Abbruch wurde den Wolftälern zwar die Chance auf den direkten Durchmarsch in die Verbandsliga genommen, doch das sieht Kehl entspannt. „Wir wollen mal die Kirche im Dorf lassen. Platz zwei oder gar eins wären des Guten etwas zu viel gewesen. Wir freuen uns wahnsinig über Platz drei.“ Die Oberwolfacher Kicker sorgten in ihrer allerersten Landesliga-Saison der Vereinsgeschichte für einige unvergessliche Höhepunkte, wie den 4:1-Hiemsieg über Meister Durbachtal oder die Pokal-Sensation beim Offenburger FV (3:3 nach Verlängerung). Auch das Ligaderby beim SC Hofstetten und das Pokal-Viertelfinale gegen Oberligist Oberachern waren aufgrund der großen Zuschauerkulissen tolle Erfahrungen, auch wenn man sportlich jeweils den Kürzeren zog. „Aber das eigentliche Highlight war für mich, dass wir uns taktisch so gut weiterentwickelt und mit unseren fast ausschließlich eigenen Jungs den ganzen Topteams der Liga so toll Paroli geboten haben“, blickt der SVO-Trainer stolz zurück.

Nun richtet der Oberwolfacher Übungsleiter den Blick aber in die Zukunft: „Wir machen jetzt eine kleine Trainingspause von rund zwei Wochen und bereiten uns dann auf die kommende Saison vor, die hoffentlich im September beginnen wird. Wir sind sehr gespannt, was die Zukunft bringen wird, sowohl im sportlichen Bereich, als auch im Hinblick auf die Corona-Situation.“ Vor dem Sportlichen ist Jogi Kehl nicht bange, wenngleich wer weiß „dass uns die anderen Mannschaften jetzt kennen. Wir müssen uns ab sofort mehr einfallen lassen, um die Gegner zu überraschen. Und wir müssen weiterhin hart arbeiten und viel investieren, um wieder auf ein solch gutes körperliches Niveau zu kommen, wie wir es in der vergangenen Runde hatten. Denn die Fitness war einer unserer Trümpfe.“

Personell wird sich voraussichtlich in Oberwolfach wie gewohnt nicht wahnsinnig viel tun – abgesehen von den Zugängen aus den Reihen der eigenen A-Junioren.

OrtenauTV abonnieren

Das könnte dich auch interessieren

Hinterlasse einen Kommentar