Ringsheim: Studie: Feuerwehr kann an die Halle

Ringsheim: Studie: Feuerwehr kann an die Halle

von befla

Hürde zwei – Bahnausbau:  Vor nicht allzu langer Zeit hat die Bahn Pläne veröffentlicht, wonach der Ringsheimer Bahnhalt im Zuge des Rheintalbahnausbaus Richtung Norden, also näher zur Kahlenberghalle hin, verlegt werden soll. Nach aktuellem Stand, so die Auskunft der Bahn, kollidiert ihr Vorhaben nicht mit dem Bau des Feuerwehrhauses. Allerdings wird betont, dass man sich im Stadium der Vorplanung befinde, Änderungen und damit Nutzungsnachteile für die Feuerwehr nicht ausgeschlossen seien. Das Büro Keller stellt folglich fest: Abschließende Planungssicherheit gibt es nicht. Hürde drei – Flächenverbrauch und Kosten: Vor nicht allzu langer Zeit hat die Deutsche Bahn Pläne veröffentlicht, wonach der Ringsheimer Bahnhalt im Zuge des Rheintalbahnausbaus Richtung Norden, also näher zur Kahlenberghalle rücken soll. Nach aktuellem Stand, so die Auskunft der Bahn, kollidiert ihr Vorhaben nicht  mit  dem Bau  des Feuerwehrhauses. Allerdings wird auch betont, dass man sich im Stadium der Vorplanung befinde, Änderungen und damit Nutzungsnachteile für die Feuerwehr folglich nicht ausgeschlossen seien. Das Büro Keller stellt fest: Abschließende Planungssicherheit gibt es in diesem Punkt nicht. Hürde vier –  Lärm: Östlich und südlich des geplanten Standorts befinden sich Wohnhäuser. Deren Bewohner würden laut Sachverständigem durch den zu erwartenden (Einsatz-)Lärm nicht über Gebühr belastet – weder bei Variante eins noch bei Variante zwei. Einzige Einschränkung:  Feuerwehrübungen auf dem Gelände müssten spätestens um 22 Uhr beendet sein. Nun ist es am Feuerwehrausschuss und an der Baukommission, die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie abzuwägen, zu bewerten und dem Gemeinderat eine Empfehlung an die Hand zu geben. Aus dem Rathaus kam am Freitag  die Vorgabe, dass am 3. März im Gremium  beraten wird und am 31. März die endgültige Standortwahl fällt, eventuell bereits inklusive Planerauswahl. Anfang kommenden Jahres will man einen Zuschussantrag auf den Weg bringen. Sollte dieser erfolgreich sein, hat die Verwaltung schon im Vorfeld erklärt, »sollen dann baldmöglichst die Bauarbeiten beginnen«. Am Freitagabend wurde die Machbarkeitsstudie der Öffentlichkeit präsentiert. Von der Infoveranstaltung im Bürgerhaus werden wir noch berichten. Info – Bauhof und DRK Als Alternative für den Standort an der Kahlenberghalle galt lange Zeit der Grasweg. Dort war ursprünglich eine gemeinsame Unterkunft für Feuerwehr, Bauhof und Rotes Kreuz geplant. Indes: Die Feuerwehr war nie wirklich angetan von diesem Standort, der DRK-Ortsverein ist mittlerweile an Ettenheim angegliedert. Bleibt der Grasweg als Option für den Bauhof. Und das bisherige Feuerwehrhaus im Ortskern? Das könnte für Wohnbebauung weichen.

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