Rust: Autobahnbrücke liegt im Plan

Rust: Autobahnbrücke liegt im Plan

von befla

Auf der Westseite wurde der Kreisverkehr bereits umgestaltet, der Verkehrsfluss wird jetzt schon durch Ampeln geregelt. Der Kreisel auf der Ostseite wird nicht verändert. Die zweistreifige Abfahrt von Karlsruhe kommend Richtung Rust bleibt bestehen und wird rund 200 Meter westlich der Ampelregelung mit der Kreisstraße verflochten. Zunehmend hohe Besucherzahlen im Europa- und Wasserpark, verbunden mit hohem Verkehrsaufkommen und langen Staus, waren bereits in der Vergangenheit Anlass für Verbesserungen, so die Verlängerungen der Beschleunigungs- und Verzögerungsstreifen sowie der Ausbau der Kreisstraße nach Rust mit einem zusätzlichen Fahrstreifen und einer Wechsellichtzeichenanlage. Nach Auffassung des Regierungspräsidiums hat der neugestaltete Knotenpunkt die Leistungsfähigkeit das zusätzliche Verkehrsaufkommen zum Wasserpark zu bewältigen. Ob es gelingt, muss ein Stresstest erst beweisen. Dieser kann wegen der Corona-Krise frühestens am 20. April mit der geplanten Eröffnung des Europa-Parks erfolgen. Auch dieser Termin wird von der weiteren Entwicklung der Pandemie abhängen. Ursprünglich sollte der Start zur 45. Saison bereits am 28. März erfolgen. Unterhalb der Baustelle ist auf der Autobahn in beide Richtungen derzeit normales Verkehrsaufkommen zu verzeichnen. Augenscheinlich ist aber, dass weniger osteuropäische Lastwagen unterwegs sind. Der Kostenrahmen von ursprünglich 6,5 Millionen Euro liege derzeit bei rund 7,1 Millionen Euro, so das Regierungspräsidium. Davon trage der Bund 5,7 Millionen Euro, der Ortenaukreis 1,4 Millionen Euro.

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