Gutach: Technische Fehler müssen abgestellt werden

Schuttertal: Wahltermin in Schuttertal wackelt

von befla

Was sagt der amtierende Bürgermeister Carsten Gabbert?

Der scheidende Bürgermeister: „Wir sind da in keiner einfachen Situation, aber das Landratsamt hat ein noch größeres Problem, denn dort, genauer beim ersten Landesbeamten, liegt die Entscheidung.“ Gabbert sieht zwei Faktoren, die für diese Entscheidung maßgeblich sind. Einmal müsse formal bewertet werden, ob die Wahl nach demokratischen Standards in der jetzigen Situation überhaupt stattfinden könne. Zweitens sei es fraglich, ob es moralisch zu verantworten sei, dass die Wähler ins Wahllokal kommen und sich eventuell infizieren.

Gibt es eine reine Briefwahl für Schuttertal?

Nein. Eine Umstellung auf eine reine Briefwahl sei rechtlich nicht möglich.

Wann entscheidet das Landratsamt?

Gabbert rechnet mit einer Entscheidung des Landratsamts in den kommenden Tagen. Dieses teilte unserer Redaktion auf Anfrage mit, dass dort aktuell die Möglichkeiten geprüft werden und man sich mit der Gemeinde abstimme. Sobald die Prüfung abgeschlossen sei, werde darüber informiert.

Was sagt Kandidat

Matthias Litterst? Für ihn liegt die Entscheidung nun bei der Kommunalaufsicht, also beim Landratsamt: „Dort sitzen die Experten“, sagt er zur eventuellen Verschiebung des Wahltermins. Er hatte bereits vor zwei Wochen öffentliche Veranstaltungen, wie geplante Themenabende und Ortsrundgänge zum Schutz der Bürger ausgesetzt. Litterst bedauerte, auf den persönlichen Kontakt verzichten zu müssen, aber die Sicherheit und Gesundheit der Menschen liege ihm am Herzen. Der Ortenberger ist für Bürger unter Telefon 01520/1 47 59 88 oder per E-Mail an info@matthias-litterst.de erreichbar und gibt Informationen auf seiner Webseite sowie über Facebook und Instagram bekannt.

Wie sieht Matthias Litterst seine Chancen?

Nach seinen Aussichten bei der Wahl befragt, sagt er, dass er nie darauf aus gewesen sei, gegen jemanden Wahlkampf zu führen. „Mein Ziel ist es, die Wähler von mir zu überzeugen. Ich bin überzeugt, dass ich von meiner Ausbildung und meinem Werdegang her geeignet und gut gerüstet für das Bürgermeisteramt bin“, sagt Litterst zudem.

Was macht Kandidat Samuel Speitelsbach?

Der Dauerbewerber, der 2019 in Gutach antrat, sieht die Sache gelassen. Danach befragt, welche Ziele er für die Gemeinde Schuttertal erreichen will, falls er gewählt wird, antwortet er: „Da habe ich mir nichts überlegt, die Wahl findet sowieso nicht statt.“ Vor der Corona-Krise habe er sich jedoch gedacht, dass er die „Grundlagen des Handelns ändern“ wolle. Wahlkampf will Speitelsbach im Moment nicht machen. Er tritt nicht mit den Wählern in Kontakt. „Ich habe mir gedacht, ich mach jetzt erst einmal Pause.

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