Der angeschlagene Keven Feger (l.) wird dem SV Linx am Sonntag wohl nur für einen Teileinsatz zur Verfügung stehen.

SV Linx darf nicht nachlassen

von befla

Im Abstiegskampf der Fußball-Oberliga steht der SV Linx auch im schweren Auswärtsspiel beim 1. FC Rielasingen-Arlen unter Druck, während der SV Oberachern in Lörrach alles klarmachen kann.

Die Saison der Fußball-Oberliga biegt auf die Zielgerade ein und vor allem im Abstiegskampf spitzt sich die Lage zu. Durch das 1:0 gegen Neckarsulm hat der SV Oberachern sein Punktekonto auf 45 Zähler aufgestockt und sich damit eine glänzende Ausgangsposition geschafft. Wenn auch am Sonntag beim abgeschlagenen Schlusslicht FV Lörrach-Brombach ein Sieg gelingt, kann für den SVO nichts mehr anbrennen. Dagegen steht der SV Linx (35 Punkte) gleichauf mit drei anderen Teams in der gefährdeten Zone. Nach aktuellem Stand – wenn die SG Sonnenhof Groß­aspach aus der Regionalliga absteigt – würde es in der Oberliga sechs Absteiger geben. Diese Zahl würde sich auf fünf verringern, wenn der Tabellenzweite über die Relegation den Aufstieg schafft. Als Sechstletzter liegen die Rheinauer aktuell auf dem Schleudersitz und können diesen nur verlassen, wenn am Sonntag beim 1. FC Rielasingen-Arlen gepunktet wird.

Rielasingen-Arlen – Linx

Zwar hat der SV Linx zuletzt regelmäßg gepunktet, insgesamt elf Unentschieden sind allerdings auf dem Weg zum Klassenerhalt nicht unbedingt zielführend. Zumindest konnte man mit dem späten Ausgleichstreffer in Dorfmerkingen zuletzt verhindern, dass der direkte Konkurrent in der Tabelle vorbeizieht. Beim auf dem heimischen Kunstrasen sehr starken 1. FC Rielasingen-Arlen am Bodensee wird die Aufgabe definitiv nicht einfacher, auch weil der Tabellenneunte jenseits von Gut und Böse steht und deshalb ohne Druck aufspielen kann. Davon können die Rheinauer nur träumen. Trainer Thomas Leberer ist trotzdem voll des Lobes: „Die Moral in der Truppe ist gut. Aufgeben gibt es nicht, wir stehen immer wieder auf.“ Allerdings muss er auch weiter mit personellen Problemen kämpfen, denn Adrian Vollmer, Marc Rubio, Kemal Sert, Keven Feger und Nikita Schestakow stehen wohl maximal für Teil­einsätze zur Verfügung.

Lörrach-Brombach – Oberachern

Groß war die Erleichterung beim SV Oberachern am Mittwochabend nach dem Heimsieg gegen Neckarsulm. Die nun erreichten 45 Punkte sollten zum Klassenerhalt reichen, aber um ganz sicher zu gehen, will Trainer Fabian Himmel mit seinem Team beim bereits abgestiegenen FV Lörrach-Brombach noch einen Dreier nachlegen und den Deckel draufmachen. Dann könnte man sich im Achertal voll und ganz auf das SBFV-Pokalfinale am 21. Mai gegen die DJK Donaueschingen konzentrieren, wo der erstmalige Titelgewinn gelingen soll. „Lörrach zeigt in Heimspielen immer wieder tolle Leistungen. Meine Jungs wissen, dass solche Partien auch schnell kippen können, unser Spiel in Ilshofen hat das mehr als deutlich gezeigt. Lörrach hat keinen Druck und in meinen Augen in der Rückrunde eine richtige tolle Entwicklung genommen“, warnt Himmel jedoch. Marvin Ludwig und Noah Zwick kehrten schon am Mittwoch in den Kader zurück, allerdings werden Luca Fritz und Gabriel Springmann wohl ausfallen.

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