Der TV Willstätt wird am Sonntag freiwillig auf Zuschauer verzichten.

TV Willstätt verzichtet auf Zuschauer

von befla

Handball-Drittligist TV Willstätt trägt am Sonntag das Heimspiel gegen den TuS Fürstenfeldbruck vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung der Corona-Pandemie ohne Zuschauer aus. Erste Personalentscheidung gefallen.

Beim TV Willstätt habe man sich die Entscheidung nicht leicht gemacht. Die Verantwortung des Vereins für die Gesundheit der Besucher überwog, heißt es in der Pressemitteilung des TV Willstätt. Maskenpflicht, Testpflicht und Einschränkung auf genesene oder geimpfte Personen hatten bereits beim Heimspiel gegen den VfL Pfullingen für einen Rückgang der Zuschauerzahlen gesorgt. Die aktuelle Lage und die weiter steigenden Infektionszahlen ließen keine andere Entscheidung zu.

Das Spiel wird im Livestream von sportdeutschland.TV übertragen. Ein direkter Link zum Livestream befindet sich auf der Homepage von handball-willstaett.de.

Derweil gab der Verein die erste Personalentscheidung bekannt. Nach der Saison verlässt Kreisläufer „Lenny“ Sieck die Hanauerlandhalle. „Meine Entscheidung resultierte ausschließlich aus privaten Gründen. Ich schließe im kommenden Jahr das Berufskolleg zur Erlangung der Fachhochschulreife BKFH Offenburg ab, danach möchte ich mit einem Studium beginnen“, teilte Sieck mit.

Beim TV Willstätt fühlte er sich nach eigenen Angaben sehr wohl, möchte aber eventuell auch mal in einer Großstadt leben, aktuell wohnt er in Legelshurst, ein Ort der ihm definitiv zu klein ist.

Das persönliche Ziel ist ihm selbst noch nicht bekannt: „Es ist alles noch völlig offen.“ Der Vertrag mit dem TV Willstätt enthält eine Klausel, welche einen frühzeitigen Ausstieg ermöglicht. „Ich habe bereits vor Wochen mit den Vereinsverantwortlichen kommuniziert“, war von Sieck zu hören, Trainer Ole Andersen bestätigte dies.
Mit einigen „Corona-Pfunden“ zu viel, trat Lennart Sieck das Abenteuer 3. Liga an, trainierte dann aber insgesamt 28 Kilo ab. Dieser Ehrgeiz treibt ihn nun weiter an. „Ich möchte noch etwas anderes erleben, jetzt kann ich es noch.“

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